Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein verändert sich spürbar. In zwei Kreisen entstehen neue Angebote. Sie richten sich an Menschen ohne Beschäftigung. Gleichzeitig reagieren sie auf Engpässe in wichtigen Branchen. Das Land Schleswig-Holstein fördert 9 Modellprojekte mit insgesamt 5 Millionen Euro. Ähnliche strukturelle Entwicklungen wurden zuletzt auch im Zusammenhang mit den Änderungen 2026 auf Bundesebene diskutiert.
Inhaltsverzeichnis:
Ich mach was Neues in Heide
Das Projekt läuft im Kreis Dithmarschen. Träger ist die Organisation Hoelp. Sie erhält 602.458 Euro aus Landesmitteln. Ziel ist die Rückkehr langzeitarbeitsloser Menschen in reguläre Arbeit. Der Ansatz verbindet Qualifizierung mit konkreter Praxis.
Im Mittelpunkt stehen arbeitsnahe Tätigkeiten. Diese orientieren sich am regionalen Bedarf. Besonders betroffen ist der Pflege- und Gesundheitssektor. Teilnehmende absolvieren praktische Übungen. Dadurch sammeln sie Erfahrungen. Diese sind direkt verwertbar. Ergänzend spielen regionale Bildungsangebote eine Rolle, wie sie auch beim Bewerbungstart an der Fachhochschule Westküste sichtbar werden.
Job-Ahoi in Itzehoe
Im Kreis Steinburg startet ein zweites Vorhaben. Es trägt den Namen Job-Ahoi. Träger ist die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein. Das Land stellt 595.000 Euro bereit. Auch hier liegt der Fokus auf Menschen mit langer Arbeitslosigkeit.
Die Maßnahme verknüpft Training und Kontaktaufbau. Teilnehmende lernen Betriebe vor Ort kennen. Sie arbeiten an realen Aufgaben. So entstehen erste Netzwerke. Diese erleichtern spätere Einstellungen. Vergleichbare regionale Herausforderungen zeigen sich auch bei wirtschaftlichen Entwicklungen in Heide, mehr hier.
Fachkräfte für Pflege und Gesundheit
Beide Projekte reagieren auf denselben Engpass. In Dithmarschen und Steinburg fehlen Fachkräfte. Besonders betroffen sind Pflege und Gesundheit. Die Programme stärken diese Branchen gezielt mit zusätzlicher Arbeitskraft.
- praktische Übungen in Einrichtungen
- Begleitung durch Fachpersonal
- Kontakte zu regionalen Betrieben
- Vorbereitung auf feste Anstellungen
Die Modellprojekte laufen parallel. Sie gehören zu 9 geförderten Vorhaben im Land. Ihr gemeinsames Ziel ist die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt und die Entlastung stark betroffener Branchen.
Quelle: NDR, SN2 WORLD
FAQ
Was sind die Modellprojekte in Heide und Itzehoe?
Es handelt sich um zwei von insgesamt 9 Modellprojekten in Schleswig-Holstein, die vom Land gefördert werden und auf die Integration langzeitarbeitsloser Menschen in den Arbeitsmarkt abzielen.
Wie hoch ist die Förderung für die Projekte?
Das Projekt in Heide erhält 602.458 Euro, während das Projekt in Itzehoe mit 595.000 Euro unterstützt wird. Insgesamt stellt das Land 5 Millionen Euro für alle Modellprojekte bereit.
Wer sind die Träger der beiden Projekte?
In Heide ist die Organisation Hoelp Träger des Projekts. In Itzehoe wird das Projekt von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein umgesetzt.
Welche Branchen stehen im Mittelpunkt der Maßnahmen?
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Pflege- und Gesundheitsbereich, da diese Branchen in den Regionen Dithmarschen und Steinburg besonders vom Fachkräftemangel betroffen sind.
Welche Ziele verfolgen die Modellprojekte?
Ziel ist die nachhaltige Integration langzeitarbeitsloser Menschen in den Arbeitsmarkt sowie die gleichzeitige Stärkung regionaler Betriebe durch praktische Qualifizierung und Kontaktaufbau.